Fledermauswinterquartier Hasenbargbunker

Foto: Florian Käselau

In Kirchhorst in der Gemeinde Groß Wittensee wurde im Mai 2019 eine ehemalige verbunkerte Postverstärkerstelle zu einem unterirdischen Winterquartier für Fledermäuse hergerichtet. Umnutzungen von Bunkern zu Fledermauswinterquartieren sind besonders im norddeutschen Tiefland erprobte und bewährte Erhaltungsmaßnahmen im Artenschutz von Fledermäusen. Die auf lange Haltbarkeit angelegten Bunker gewährleisten bei nur minimalem Pflegeaufwand nach der Optimierung eine Lebensstätte für gefährdete und streng geschützte Arten über Zeiträume von mehr als 100 Jahre. Der Hasenbargbunker wird vor allem für Fledermausarten wie die Teichfledermaus (Myotis dasycneme), die Wasserfledermaus (Myotis drabentonii), die Fransenfledermaus (Myotis naftereri), das Braune Langohr (Plecotus auritus) und die Große Bartfledermaus (Myotis brandtii) von Bedeutung sein. Auf dem Bunker wurden zudem Obstbäume und -sträucher gepflanzt.

Im Bild rechts beim Pressetermin vor der Infotafel von links nach rechts: Kristina Achilles (UNB), Thomas Wälter (Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung), Matthias Göttsche (Dipl. Ing. für Landschaftsnutzung und Naturschutz), Detlef Kroll, Hans-Claus Schnack, Hans Ulrich (alle Naturparkverein Hüttener Berge e.V.) und Wiebke Frenzen (Fa. Eichner Bau).

Der Hasenbargbunker
Foto: Naturparkverein
Infotafel
Foto: Naturparkverein
An der Decke und den Wänden im Eingangsbereich montierte Hohlblocksteine
Foto: Naturparkverein
Entlüftungshutze und Einflugturm mit vier Einflugöffnungen
Foto: Naturparkverein