Umwelt- und Naturschutz
Leitprojekt Revitalisierung des Wittensees
Reduzierung des Nährstoffeintrages, Verbesserung der Wasserqualität, Sicherstellung und Verbesserung der Badegewässerqualität
- Nährstoffreduzierung im See (Biomassenutzung)
- Verringerung des Schadstoffeintrags durch Einrichtung von Uferrandstreifen in Kooperation mit der Landwirtschaft und Ausschöpfung der Möglichkeiten des Vertragsnaturschutzes und durch geeignete Ableitung belasteter Klärwassers z.B. aus der Kläranlage Holtsee (z.B. Richtung Ostsee oder NOK) und damit auch Verbesserung der Badewasserqualität
- Reduzierung der Wasservögelpopulation insbesondere der Schwäne
Erhaltung und Pflege des Knickbestandes
Erstellung eines Knickkatasters mit Bewertung zu Status und Pflegenotwendigkeit (eventuell Kooperation mit Maschinenring und Blockheizkraftwerk Eckernförde)
Erhalt der Landschaftsvielfalt im Bereich des Schoothorster Tals
Weiterentwicklung eines Schwerpunktbereiches des landesweiten Schutzgebiets- und Biotopverbundsystems durch Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen
Renaturierung des Bünsdorfer Moor und weiterer Moorflächen
Auf Grundlage des Gutachten des Wasser- und Bodenverbandes, Abstimmung mit Eigentümerin Stiftung Naturschutz erforderlich, darüber hinaus Renaturierung von weiteren Moorflächen im Naturpark. Identifiizierung von potenziellen Maßnahmeflächen notwendig
Schaffung von Uferrandstreifen an Still- und Fließgewässern im Naturpark
Im Einvernehmen mit der Landwirtschaft soll eine Reduzierung der Flächennutzung um die Seen erfolgen, um die Eutrophierung zu begrenzen, Ermittlung aller potenziellen Flächen und Eigentümer (s. auch Gutachten), Umsetzungsplanung erforderlich, Ackerrandstreifenprogramm finanziert werden (600,- Euro/Hektar für drei Jahre).
Revitalisierung des Fließgewässers Hüttener Au und weiterer Fließgewässer
Wiederherstellung einer Durchgängigkeit der Hüttener Au als Schleieinleiter auch für Lachse . Barrieren sind hier die Brücke bei der Försterei Hütten und der Sandfang bei der Kirche in Hütten, darüber hinaus Revitalisierung von weiteren Fließgewässern im Naturpark.. Identifikation von potenziellen Maßnahmeflächen notwendig.
Reaktivierung alte Salzquelle Hütten
Wiederherstellung und informative Aufbereitung der alten Salzquelle mit „Salzpilz“, Eigentümerin Stiftung Naturschutz
Fledermausschutzprojekt Fresenboje
Im Bereich von Fresenboje befindet sich ein Betontunnel (ca. 87 Meter, 2 x 2 Meter breit), der für Fledermäuse als Lebensraum aktiviert werden könnte
Unterstützende Begleitung der Unterschutzstellung bzw. Erweiterung von NSGs und LSGs
NSGs: Südostufer des Wittensees, Wolfskruger Moor, Schirnautal, Östliches Owschlager Moor, Erweiterung Sorgwohlder Binnendünen
LSGs: Hüttener Vorland und Duvenstedter Berge, Landschaft um den Wittensee, Niederungsgebiete zwischen Owschlag und Fockbek, Tal der Sorge und Umgebung







